Dienstag, 6. Dezember 2016

Nikolaus, oder heute wird gebacken ............

Hallo ihr Lieben!
Ich hoffe ihr hattet alle eure Stiefel geputzt, so dass der Nikolaus auch eure Schuhe befüllen konnte.
Nun, ich muss gestehen, ich hab meine Stiefel erst gar nicht hingestellt. Um so größer war dann die Überraschung, dass ich heute morgen doch etwas bekam. Mein genähter Stiefel, der eigentlich nur zur Deko am Schrank hing, ist gefüllt worden.
Für alle die heute leer ausgegangen sind hab ich mal ein wenig in der Küche gewirbelt und Plätzchen gebacken.
Heute gibt es Haferkekse!
Jetzt werdet ihr denken, Hafermehl hab ich noch nie gesehen und genauso erging es mir auch, als mir die Idee mit den Haferkeksen kam. Überall in der Stadt habe ich nachgefragt, aber ich hatte leider keinen Erfolg. Nachdem ich etwas stinkig war, weil mein Wunsch nicht erfüllbar war, hab ich mir gedacht, machst du das Mehl halt selbst. Beim ersten mal habe ich ganz einfach Haferflocken zu Mehl gemahlen. Für die Mädels, die keine Getreidemühle haben, es funktioniert auch mit einer elektrischen Kaffeemühle. Sicherlich nicht die tollste Art, aber was sollst, die Plätzchen sind klasse geworden und ihr glaubt gar nicht wie lecker es hier geduftet hat.
Mittlerweile habe ich mir Haferkörner besorgt, so dass mein Mehl noch etwas hochwertiger ist. Genug erzählt, hier kommt mein Rezept zum Nikolaustag!

Haferherzen
Zutaten:
125 g Butter
100 g Zucker
250 g Hafermehl
1 Prise Salz
1 Ei
abgeriebene Schale einer unbehandelten Zitrone

Zubereitung:
Aus allen Zutaten stellt ihr einen Mürbeteig her. Ich habe ihn noch auf die klassische Art hergestellt, aber ihr könnt ihn natürlich auch mit der Küchenmaschine rühren.
Den fertigen Teig stellt ihr für 30 Minuten in den Kühlschrank.
In der Zwischenzeit heizt ihr den Backofen auf 175 Grad (Umluft) und bereitet die Bleche vor.
Nachdem der Teig schön durchgezogen und gekühlt ist, rollt ihr ihn mit dem Nudelholz aus und stecht Herzen oder eure Lieblingsmotive aus.
Bei 175 Grad brauchen die Kekse zwischen 8-10 Minuten. Lasst die Haferkekse ein wenig auf dem Blech auskühlen, so bekommen sie noch die nötige Festigkeit und zerbrechen nicht so leicht.
Wer mag, kann die Herzen noch mit etwas Puderzucker bestreuen, sie schmecken jedoch auch ohne!
Nun hoffe ich mal, dass ich euch ein wenig neugierig gemacht habe, diese leckeren Kekse selbst zu backen.
Mein neuer Mitbewohner braucht noch etwas Zeit um sich hübsch zu machen, aber er freut sich schon auf euch :-)
Vielen Dank auch für all eure lieben Kommentare zu meiner weihnachtlichen Deko. Voll lieb von euch!
Ich wünsche euch eine gute restliche Woche und bis ganz bald
eure Andrea

Freitag, 2. Dezember 2016

Dezember ..........

Hallo ihr Lieben!
Jetzt ist er da, der Monat in dem die Zeit so ganz besonders ist. Der Kürbis ist verschwunden und weihnachtliche Deko ist auch bei mir eingezogen. Kommt mit mir und ich zeig euch ein wenig von meiner kleinen Welt.
Beim Schweden schenkte ich einem kleinen Tannenbaum mein Herz, er brauchte jedoch einen passenden Übertopf, um seiner Rolle als Mini Weihnachtsbaum gerecht zu werden.
Vor einer Weile hatte ich mir eine große Konservendose besorgt. Diese wurde farblich verschönert und noch etwas verziert. So schaut mein kleiner Baum doch gleich etwas festlicher aus und zusammen mit den beiden Schafen bildet er das Empfangskomitee.
Damit der Weihnachtsmann auch genau weiß, wo er hin muss, hab ich ihm einen Wegweiser oder mehr ein Stop-Schild hingehängt.
Rot ist ja meist nur in meiner Küche zu finden, aber in der Weihnachtszeit zieht sich diese Farbe durch die ganze Wohnung. Immer mal wieder ein kleiner roter Farbklecks gehört für mich einfach in die Advents- und Weihnachtszeit.
So haben es sich auch die Wichtel auf der Leiter gemütlich gemacht. Die beiden schmunzeln immer so schön vor sich hin. Vielleicht liegt es daran, dass sie hier nette Gesellschaft haben.
Der Adventskranz leuchtet zart schimmernd auf der Kommode. Okay, ein Kranz ist es eigentlich nicht.
Das Tablett ist hier jedoch einfach praktischer als ein Kranz, denn der nimmt immer etwas mehr Platz ein.
Darum steht der eigentliche Kranz dann auch in unserer Küche. Hier müssen einfach die Adventskerzen brennen. In diesem Jahr habe ich unseren Adventskranz nur mit wenig Dekomaterial versehen, was mir wirklich gut gefällt.
Hin und wieder krabbelt ein Wichtel umher. Die kleinen Gesellen fühlen sich in unserer Küche sichtlich wohl und das Wiegemesser wird kurzerhand zum schaukeln benutzt.
Das Küchenfenster hab ich heute noch ein bisschen mit einer selbstgemachten Girlande verziert.
Die Zutaten hatte ich noch da Heim. Aus ein paar Stoffstreifen und Bast hab ich einen Zopf geflochten, an dem ein paar Strohanhänger und die Fröbelsterne vom vergangenen Jahr einen Platz gefunden haben.
Am Wochenende muss ich arbeiten, aber danach werde ich versuchen mir ein paar Wünsche mit meiner Nähmaschine zu erfüllen. Die kleinen Wichtel sollen ein wenig Gesellschaft bekommen. Wenn alles klappt, stelle ich euch hier vielleicht bald einen neuen Mitbewohner vor. Bis dahin verabschiede ich mich und wünsche euch schon mal einen schönen zweiten Advent!
Seid alle ganz lieb gegrüßt von eurer Andrea

Mittwoch, 16. November 2016

Lange her ..............

Hallo meine Lieben!
Ein Monat ist vergangen, ohne ein Wort auf meinem Blog von mir. Die Tage vergingen so schnell, dass ich es kaum glauben kann. Gerne hätte ich hier mehr Zeit verbracht, jedoch das wahre Leben hatte mich voll im Griff. Ich hoffe sehr, das sich das nun wieder ändert. Für heute habe ich erst einmal ein paar Blümchen für euch. 
Nein, das stimmt nicht ganz, denn diese Blüten sind von ein und der selben Pflanze. Mein Hibiskus hat sich entschlossen, mir mit jeder Blüte eine andere Farbe zu schenken. Gekauft habe ich ihn in pink und so blühte er auch mit der ersten Knospe.
Die zweite Knospe erstrahlte in einem lachs Farbton, was mich schon sehr zum staunen brachte. In dieser Zeit verweilte mein Hibiskus noch auf dem Balkon. Nachdem die Temperaturen mehr als im Keller sind und Frau Holle auch schon ihre Kissen kräftig schüttelte, durfte er in das warme Wohnzimmer einziehen.
Auch hier ist er nicht müde geworden mich mit Blüten zu begeistern. So erstrahlte er vor kurzer Zeit in einem schönen Rosa! Leider dauert die Blütenpracht immer nur einen Tag, aber dafür ist sie wunderschön.
Heute morgen nun die Überraschung! Eine weiße Blüte leuchtete von meiner Fensterbank im Wohnzimmer.
Eine richtige Wunderblume habe ich da erwischt! 
Ich freue mich sehr, wenn hier noch jemand liest und mir etwas schreibt!
Drück euch sehr ihr Lieben und bis ganz bald eure Andrea

Sonntag, 16. Oktober 2016

Heute wird es rot ..........

Hallo ihr Lieben!
Die Woche verging wie im Flug und ich habe mich wirklich gestern gefragt, wo die Zeit geblieben ist! Heute habe ich jedoch bei einigen anderen Mädels gelesen, dass ich mit meinem Zeitempfinden nicht allein bin.
Trotz allem habe ich wieder ein paar Köstlichkeiten in meiner Küche gezaubert. Nachdem wir einen großen Eimer Quitten und einen kleinen Eimer Rote Beete geschenkt bekommen haben, stellte sich für mich die Frage, was tun mit alle dem?
Quitten, oh je, die hatte ich in Erinnerung, dass sie viel Zeit in Anspruch nehmen, womit wir wieder beim anfänglichen Thema wären.
Rote Beete - habe ich noch nie in frischem Zustand gekauft, geschweige denn verarbeitet. Nun, jammern hilft ja nicht, denn ich bin immer dafür, es zumindest einmal zu versuchen.
Die Rote Beete, Rote Rübe, Randen oder auch Rahner ist eine Kulturform der Rübe und gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse.
Die Rote Beete hat einen hohen Vitamin-B, Kalium-, Eisen- und Folsäuregehalt. Sie enthält keine Fette und auch kein Cholesterin. Also, alles in allem ein richtig gesundes Gemüse.
Ich habe mich da aber auch langsam rangetastet. Zuerst wurden meine ganzen Bücher vom Einlegen und Einkochen gewälzt. Entschieden habe ich mich dann für "Würzig eingelegte Rote Beete". Das Rezept habe ich meinem Geschmack angepasst und wie sollte es auch anders sein, wieder mit ein paar Gewürzen!
Für alle, die vielleicht auch Interesse an einer gesunden Beilage, oder auch nur experimentierfreudig sind, habe ich hier das Rezept aufgeschrieben.

Würzig eingelegte Rote Beete
Zutaten:
1,5 kg rote Beete
8 Schalotten
1/2 Liter Wasser
1/4 Liter Rotwein-Essig
2 Lorbeerblätter
8 Piment (ganz)
8 Nelken (ganz)
75 g Zucker
1/2 Teelöffel Salz
Zubereitung;
Rote Beete gründlich waschen. Ich habe sie mit einer Gemüsebürste geschruppt. Die Blätter entfernen, aber auf gar keinen Fall die Wurzel abschneiden, da die Beete sonst ausblutet. Je nach Größe garen die Rüben in leicht gesalzenem Wasser 20-30 Minuten. Wenn sie gar, aber nicht zu weich sind, in ein Sieb schütten und kalt abschrecken. Wenn alles etwas abgekühlt ist, könnt ihr die Beete schälen. Kleiner Tipp: Zieht dafür Gummihandschuhe an, sonst könnt ihr die nächsten Tage als Indianer gehen, zu mindestens was die Hände betrifft :-)
Nach dem schälen, schneidet ihr alle Rüben in Scheiben. Auch die Schalotten schneidet ihr in Scheiben. Anschließend verteilt ihr die Rote Beete Scheiben und die Zwiebel Scheiben schichtweise in sauber, ausgespülte Gläser.
In einem Topf wird nun der Sud angesetzt. Essig, Wasser, Salz, Zucker und die Gewürze werden zum kochen gebracht und anschließend auf die vorbereiteten Gläser verteilt. Die Gläser sofort schließen und für ca. 5 Minuten auf den Kopf stellen.
Nun müsst ihr dem gesunden Gemüse etwas Zeit geben, damit es den Geschmack der Gewürzen annimmt, das heißt es muss 6 Wochen ziehen. Danach könnt ihr es probieren und es ist so eingelegt 2 Jahre haltbar.
Vielleicht hat ja die eine oder andere Lust bekommen, es auch einmal mit dem einlegen zu versuchen.
Bei allen anderen verabschiede ich mich für heute mit diesem Herzchen, dass ich beim Zwiebel schneiden entdeckt habe.
Ganz liebe Grüße eure Andrea

Sonntag, 9. Oktober 2016

Vielleicht der letzte schöne Tag ...........

Guten morgen meine Lieben!
Bevor es hier noch kälter wird, möchte ich euch gerne noch ein paar Fotos zeigen, die ich in der letzten Woche geknipst habe. Es war ein Tag voll Sonne und warmen Temperaturen, so dass unsere Hasendame noch einmal auf dem Balkon hoppeln konnte. 
Am Anfang mochte Mokka unseren Balkon gar nicht. Die fremden Geräusche und der Wind, der ihr dort um die Nase wehte, machten ihr wohl schlicht weg Angst. 
Mittlerweile ist sie jedoch recht mutig geworden. Sie schaut sich um und die Pflanzen gefallen ihr sichtlich gut. An jedem Blumentopf reibt sie ihren Kopf und zeig so, das ist auch mein Reich.
An diesem wahrscheinlich letzten schönen Tag war unsere Mokka sehr aktiv und ich hatte zu tun, ein paar gescheite Fotos ohne verwackeln hinzubekommen. 
Unser Hasenmädchen wohnt schon eine ganze Zeit bei uns. Sie ist 6,5 Jahre alt und wir haben sie mit 6 Wochen bekommen. Sie soll laut Züchter ein Zwergkaninchen sein, wobei ich das mittlerweile sehr bezweifele, denn sie ist für ein Zwergkaninchen schon sehr groß. 
Sie ist eine ganz Liebe, nur wenn es ums Essen geht, versteht sie keinen Spaß! 
Da Mokka Probleme mit ihren Zähnen hat, dass heißt, die hinteren Backenzähne wachsen zu schnell, darf sie kein Fertigfutter bekommen und hat deshalb eigentlich immer Hunger. Fertigfutter sättigt sehr gut, ist aber nicht besonders gesundheitsfördernd. Die Tiere werden schnell dick und träge. Unser Hasenmädchen bekommt frisches Gemüse, getrocknete Kräuter, Heu und Stroh zu essen. Diese Nahrung sorgt für den wichtigen Abrieb der Zähne. Die Lieblingsnahrung von Mokka ist im übrigen Fenchel, Chicoree und wie sollte es anders sein Möhre! 
Mit diesem Foto wollte sie mir dann wohl sagen, das Fotoshooting ist für heute vorbei!
Vorbei ist auch mein Giveaway! Es endete am 3.10. um 0:00 h und es haben einige Mädels teilgenommen, worüber ich mich sehr gefreut habe. Vielen Dank für all eure lieben Kommentare. Jetzt möchte ich endlich die Gewinnerin bekannt geben!
Der Losentscheid fiel auf 

                                      ,,Regina von Hauszeit,,

Herzlichen Glückwunsch liebe Regina! Bitte schreib mir noch deine Adresse, damit ich dir deinen Gewinn zusenden kann. 
Bei allen anderen bedanke ich mich fürs mitmachen und seid nicht traurig, das nächste Giveaway folgt bald, denn im Dezember hat mein Blog Geburtstag! 
Ich hoffe, mein kleiner Post von unserem Hasenmädchen hat euch gefallen und so wünsche ich euch einen schönen, gemütlichen und kuscheligen Sonntag! 
Ganz liebe Grüße zu euch von eurer Andrea   

Sonntag, 25. September 2016

Dankeschön ..............

Hallo meine Lieben!
Manchmal denke ich, ich sollte vielleicht eine andere Anrede oder Begrüßung schreiben, aber wie ich es auch drehe und wende, denke ich, ihr Lieben, oder meine Lieben, trifft es ganz genau.
Ich freu mich so, dass ihr hier seid. Mir einen lieben Kommentar hinterlasst und auch noch bei mir vorbei schaut, wenn ich nicht so fit bin.
Zum Glück geht es mir ja jetzt wieder richtig gut und ich möchte mich bei euch bedanken! Für all eure lieben Kommentare, die Post die hier eingetrudelt ist und von der ich total überwältigt war und bin. Ich habe versucht all die schönen Dinge und die tollen Postkarten zu fotografieren, die ich in den letzten Monaten bekommen habe.
Ganz arg freue ich mich auch, über die vielen Leser, die zu mir gefunden haben und da denke ich immer wieder an meinen Anfang, da rechnete ich überhaupt nicht damit, dass mich hier jemand findet. Zwischen all den tollen Blogs, mit so viel mehr Ahnung vom Internet und dem fotografieren.
Ich wurschtelte mich eigentlich mehr schlecht als recht durch dieses mir immer noch völlig fremde Internet. Da bin ich auch so froh und dankbar, dass es ganz nette Bloggerinnen gibt, die mir vor kurzem geholfen haben, als es hier ein wenig Stress gab! Der Fotoapparat ist mittlerweile zu meinem treuen Begleiter geworden. Manchmal entstehen ganz unverhofft so schöne Fotos und die zeig ich euch dann hier.
Ich hatte euch ja schon in meinem letzten Post eine kleine Überraschung angekündigt und hier ist sie nun. Ich möchte dieses Buch zwischen all meinen eingetragenen Lesern, oder denen, die es gerne noch werden möchten verlosen. Das Buch enthält viele tolle Rezepte, unter anderem die ,,Orientalischen Aprikosen,, aus meinem letzten Post. Hier ein kleiner Einblick ins Buch!
Wenn ihr dieses Buch gewinnen möchtet, schreibt mir einfach einen netten Kommentar und schon seid ihr in meinem Lostopf. Das Giveaway beginnt jetzt und endet am 3.10.2016 um 0.00 Uhr. Ihr müsst 18 Jahre alt sein ;-) und Glück gehört natürlich auch noch dazu :-) Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr dieses Foto verlinkt.
Ich wünsche euch viel Glück!
Schön das ihr da seid!
Ganz liebe Grüße zu euch von eurer Andrea

Montag, 19. September 2016

Heute wird es orientalisch .........

Ja meine Lieben,
nun ist es doch schon ein paar Tage her mit meinem letzten Post, aber eine fiese Erkältung hatte mich nieder gestreckt. Jetzt quält mich nur noch der Husten und ich könnte glatt als Bello durchgehen, aber bleiben wir beim Thema. Ich habe ein wenig Zeit in meiner Küche verbracht, um die Früchte des Sommers haltbar zu machen. Aprikosen wurden eingelegt und zwar orientalisch. Ein bunter Mix an Gewürzen macht es möglich, mal eine ganz anderes Aroma bei eingelegtem Obst zu zaubern.
Ich liebe Gewürze in jeglicher Art. Wenn ich im Urlaub bin und irgendwo ist ein Markt, oder eine Geschäft mit Gewürzen, dann findet ihr mich mit großer Wahrscheinlichkeit dort . Alleine der Duft, den all die Gewürze verströmen, ist so besonders.
Aus meinem letzten Urlaub habe ich mir auch wieder Gewürze mitgebracht. Diesmal waren es die Kakaobohne, der Grüne- und der Zitronen-Pfeffer die ich unbedingt mitnehmen musste. Grünen Pfeffer kennen ja die meisten von euch, aber sicher nur so wie ich, in eingelegter Form. Nun ich habe mir die frische Variante mitgebracht und gleich dazu noch einen super schönen Mörser aus Holz. Ich sage euch, wenn ich darin den Pfeffer zerkleinere, dass ist ein wunderbares Aroma.
Mit der Kakaobohne habe ich schon Cookies und Kekse gebacken und das Geschmackserlebnis war enorm. Heut möchte ich euch allerdings ein ganz anderes Rezept vorstellen und zwar
Orientalische Aprikosen
Hierfür benötigt ihr folgende Zutaten:
1,5 kg feste Aprikosen
275 g Zucker
1 Zitrone
1 Zimtstange
1 Vanilleschote
1/2 Teelöffel Kardamomkapseln
2 Sternanis

Zubereitung für 4 Gläser a 500 ml:
Die Aprikosen waschen und keuzweise einritzen.
Einen Topf mit Wasser erhitzen und darin die Aprikosen portionsweise für ca 30 - 40 Sekunden eintauchen. Mit einer Schaumkelle herausnehmen und abschrecken.
Die Früchte häuten, halbieren und die Steine heraus lösen.
100 ml Wasser mit dem Zucker in einem Topf erhitzen. Die Zitrone auspressen und hinzufügen. Die Vanilleschote auskratzen und in vier Teile schneiden. Das Vanillemark und die Schote, die Zimtstange, die Kardamomkapseln und den Sternanis dem Wasser zufügen. Alles für 10 Minuten aufkochen.
In der Zwischenzeit die Gläser vorbereiten. 
Die Aprikosen zum vorbereiteten Sud geben und für 1 Minute sprudelnd aufkochen. 
Danach die Früchte gleichmäßig auf die Gläser verteilen und mit dem heißen Sud übergießen. Sofort mit dem Deckel verschließen, dabei darauf achten, das der Glasrand sauber und trocken ist. Die Gläser vollständig auskühlen lassen.
Die Aprikosen sind so 6 Monate haltbar und schmecken ganz hervorragend zu Lamm, oder zu vielen Desserts, oder einfach pur.
Ich hoffe, das ich euch neugierig auf meine orientalische Variante gemacht habe. Solltet ihr Lust bekommen haben, habe ich in meinem nächsten Post eine kleine Überraschung für euch.
Bis dahin seid ganz lieb gegrüßt 
Andrea